Unser Ermutigungs-Blog

Hier schreiben wir regelmäßig über Themen die uns bewegen und eng mit der Ermutigung verbunden sind. Wir freuen uns, wenn auch Du hier den einen oder anderen Gedanken mitdenken kannst, Anregungen bekommst und Dich ermutigt fühlst das Gute in den Vordergrund zu stellen.


Großhirn an ALLE…

Schon Otto wusste, dass da irgendetwas unseren Körper steuert und er hat das so herrlich humorvoll mit seinem Beitrag „Der menschliche Körper“ demonstriert(auch auf YT zu finden).

 

Ja, unserer Geist/Gehirn (oder wie wir es auch bezeichnen mögen) ist für mich immer wieder spannende Sache.

 

Gerade habe ich ein Buch für mich wieder entdeckt, das mich schon einmal fasziniert hat. Clemens Kuby – Unterwegs in die nächste Dimension.

Clemens Kuby ist EIGENTLICH querschnittsgelähmt und so lautete auch die Diagnose der Ärzte, aber Clemens Kuby läuft. Wie ist das möglich? Er schreibt, dass er die Diagnose nicht an sich ran gelassen hat. Sie ausgeblendet hat. Es war sicher kein einfacher Weg, aber er läuft. Laut Röntgenbild nicht möglich.

 

Können wir uns selber heilen? Haben unsere Gedanken so viel Macht, ist das was wir denken so ausschlaggebend, das eine Diagnose ignoriert werden kann und „Wunder“ geschehen?

Clemens Kuby hat das „Negative“ ausgeblendet und an das „Positive“ geglaubt.

 

Eine spannende Frage, über die er in seinem Buch spricht. Ich bin überzeugt davon, dass das funktionieren kann.  

Im Encouraging Training üben wir diesen Blick auf das Positive. „Etwa 77% dessen was wir uns erzählen, so nehmen Fachleute an, wirkt eher gegen uns als für uns“, schreibt Theo Schoenaker in seinem Ermutigungsklassiker „Mut tut gut“.

 

Das Negative blenden wir nicht aus, weil ohne das Negative könnten wir das Positive oft nicht erkennen. Kennst du diesen Satz?: „ Das (was auch immer) ist so schlimm, da merke ich erst wieder wie gut es mir geht.“

 

Gedanken positiv beeinflussen, Beziehungen verbessern sind wichtige Themen für unser geistiges und körperliches Wohlergehen.

 

Wann fängst du damit an? Encouraging Training im Herbst?

  

Susanne

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Sei mutig!

Ich habe eine langjährige Freundschaft. Diese Freundschaft hat schon viele Höhen und Tiefen überwunden. Viele Berge erklommen und Flüsse überquert. Diese Freundschaft ist großartig.

 

Allerdings kommt es hin und wieder vor, dass meine Freundin und ich aus irgendwelchen Gründen bockig aufeinander sind. Und dann geht es los; Ich sage: „Nein, ich melde mich diesmal nicht bei ihr.“ Und sie sagt: „Nein, ich melde mich diesmal nicht bei ihr.“ Und dann sagen wir beide: „Soviel bin ich ihr also Wert. Sie kann sich noch nicht mal bei mir melden!“

 

Schwups, vergehen dann manchmal ein paar Wochen oder gar Monaten, in dem Funkstille herrscht. Wir beide sind verletzt wegen des anderen, weil dieser sich nicht meldet. Total anstrengend!!!!!

 

Es war mal wieder soweit, meine Freundin und ich hatten mal wieder ein paar Wochen nicht miteinander gesprochen. Schuld war WhatsApp. Mein Freundin hat etwas missverstanden was ich gar nicht so gemeint hatte und hat dann gedacht „Tja dann hat sie jetzt mal Pech, wenn sie damit nicht umgehen kann.“ Und ich habe gedacht: „Warum meldet sie sich denn nicht? Gut, dann melde ich mich nun auch nicht mehr.“ (Manchmal kann ich ganz schön bockig sein 😊)  

 

Und Zack, es vergingen ein paar Wochen.

 

Nun hatte ich Geburtstag und meine Freundin hat mir ganz lieb gratuliert. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Eine Nachricht folgte der nächsten und wir haben über das Geschehene gesprochen und mal wieder über dieses blöde Missverständnis. (Kurz nebenbei über diese blöden Messenger Programme kann man auch einiges missverstehen.) Zum Schluss haben wir beide gelacht und festgestellt wie sehr wir uns manchmal selber im Weg stehen. Und damit haben wir Recht!!! Wir sind manchmal so festgefahren in einer Situation, dass wir da nicht so schnell rauskommen. Dann kommen vielleicht noch Sachen hinzu die im Sozialen Netzwerk gepostet werden, die auch völlig falsch aufgefasst werden und schon hat man den Salat. Tolle Wurst. Statt zu Reden ist man traurig, festgefahren und hängt sich an den Sachen fest die das World Wide Web zeigt.

 

Ich habe neulich ein Spruch gelesen: „Wie oft verpasst man sein Glück, nur weil man sich wieder nicht getraut hat. Sei mutig! Und nimm dein Glück selbst in die Hand.“

 

Ja genau! Das nehme ich mir in Zukunft fest vor! Ich werde in Zukunft den persönlichen Kontakt zu meiner Freundin suchen, wenn Missverständnisse da sind. Damit hoffentlich nicht erst Wochen vergehen müssen.

 

 

Eure Steffi

 

 

P.S. Dasselbe hat sich meine Freundin auch vorgenommen 😉     

 

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Warum nur immer 100 % Perfektion

 

Wir kochen mit unseren Freunden regelmäßig in lustiger Runde und verbringen mit schnippeln, würzen und brutzeln fröhliche Abende. Jeder sucht ein schönes Rezept aus und wir geben uns kulinarischen Genüssen hin.

 

 

 

 

Dieses Mal hatten mein Mann und ich uns für eine Gemüsequiche entschieden und so schälten und rollten wir allerlei Gemüsestreifen, damit unser Gericht möglichst genau so aussieht wie das Bild im Rezept. Das war eine Herausforderung und als die Quiche in den Ofen geschoben wurde, waren wir einigermaßen zufrieden- ja, ich nur einigermaßen- mein Perfektionsanspruch fing plötzlich an zu rebellieren und wollte unbedingt der Chef sein.

Es sollte doch so aussehen wie auf dem Bild in der Zeitschrift!!!

 

Alle waren von dem leckeren Essen begeistert und ich reflektierte für mich, dass es meine Perfektion war, die da meinte: sieht aber nicht so aus wie auf dem Bild, lässt sich nicht so gut schneiden, könnte doch besser sein……

Stop- warum nur muss es so perfekt sein?

Es schmeckte köstlich, sah lecker aus und war im Nu weggeputzt.

Später, als ich dann ein Bild unseres Essens sah, war ich ganz begeistert, denn meine Perfektion hatte mich blind gemacht, für die Schönheit und den Anblick in der Auflaufform.

Auch wenn im Außen sicher keiner darauf gekommen wäre, dass ich es hätte besser haben wollen- warum auch- war doch superlecker.

Im Encouraging-Training lernst du so etwas auch:

Halt mal inne und gucke was es Gutes zu sehen gibt.

Gestalte dein Leben mit einem freundlichen Selbstgespräch, auch wenn etwas in dir brüllt:  es muss doch bitte 100 prozentig sein.

Mit anderen bist du vielleicht großzügig- ich zum Beispiel mit meinem Enkel- die Plätzchen schmecken auch, wenn sie nicht alle gleich aussehen….

Euch eine gute Woche

 

Sylvia

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