Unser Ermutigungs-Blog

Hier schreiben wir regelmäßig über Themen die uns bewegen und eng mit der Ermutigung verbunden sind. Wir freuen uns, wenn auch Du hier den einen oder anderen Gedanken mitdenken kannst, Anregungen bekommst und Dich ermutigt fühlst das Gute in den Vordergrund zu stellen.


Rabeneltern?

Als wir vor ein paar Jahren neu gebaut haben, war für uns klar, wir gestalten den Garten nach unseren Vorlieben. Was dort definitiv nicht drin stehen sollte ist ein Klettergerüst. Damit wollten wir uns den Garten nicht voll bauen.
Da ich Tagesmutter bin, haben wir einen Sandkasten, Sandspielzeug und Bobbycars für die kleinen. Damit sind sie vollkommen zufrieden und buddeln und butschern mit Vorliebe darin.
Aber was ist mit meinen eigenen Kindern? Gut, meinem Großen brauch ich kein Klettergerüst mehr hinstellen, dafür ist er wahrlich zu groß. Aber wäre nicht eine Schaukel oder ein Spielhaus nett für meine Tochter?
Wenn ich mich in den anderen Gärten umschaue, hat hier fast jeder mit Kindern, ein Klettergerüst, Schaukeln oder Spielhäuser. Jeder für sich im Garten. Dann kommen mir Zweifel. Sollten wir sowas auch holen? Sind wir Rabeneltern, weil wir unseren Garten nach unseren Wünschen kreieren, statt ein Spieleparadies zu bauen?
Im nächsten Moment verschwinden meine Zweifel. Denn unsere Kinder sind oft unterwegs. Mein Sohn hatte sowas noch nie und ist dann immer zur naheliegenden Grundschule gefahren. Erst um dort mit Kindern in seinem Alter auf dem Spielplatz zu spielen, später dann um Fußball zu spielen und jetzt ist es seit geraumer Zeit Basketball. Ich persönlich finde es schöner. Er konnte dadurch viele soziale Kontakte knüpfen, ganz ohne uns. Wurde selbstständig.
Meine Tochter ist ein anderer Schlag. Sie spielt auch gerne mal einfach für sich. Im Garten oder ist kreativ. Geht Fahrrad fahren oder Inliner. Aber wenn sie Lust hat, mit anderen zu spielen, dann sind die Kinder oft unterwegs und erkunden die Gegend.
Das finde ich schön, sie entdecken sich. Können soziale Kontakte knüpfen. Lernen andere kennen.
Manchmal frage ich mich, ohne jemanden zu nahe zu treten, ob es gut ist, alles im heimischen Garten zu haben? Geht der soziale Kontakt dadurch verloren? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Mich würden beide Seiten interessieren, deswegen möchte ich im heutigen Blog zur Diskussion ermutigen. Frei Meinungsäußerung, ohne Vorurteile. Macht ihr mit?

 

Liebe Grüße

Steffi

 

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Habe ich nicht geschafft

Klappt nicht

Kennst du das auch?

Da willst etwas erledigen und es klappt einfach nicht?

Mir passiert das manchmal in Computergeschichten, wenn ich einfach nicht weiterkomme und auch keinen Weg finde das Problem zu lösen.

Klappt einfach nicht!

Dann gehe ich im Kopf in ein kleines Drama.

Kleine Pause- und nochmal – wieder nicht.

Die Bühne wird dann manchmal noch größer….

Zum Glück habe ich eine gute Strategie:

 

Humor bietet immer die Chance aus dem eigenen Drama auszusteigen!

Der Computer ist ja immer so gut wie sein Anwender- also tue ich Dinge, die ich gut kann und für die ich eine Erfolgsgarantie habe:

Mit Humor mache ich einen kleinen Indianertanz

Ich schmiere mir ein Brot und dekoriere einen Smily drauf

Ich laufe einmal ums Haus und lache.

Dann setze ich mich ans Telefon und rufe meinen Sohn an- wenn es eine Lösung gibt, dann hat er sie.

Ich habe in mir den Satz:

Ich habe es nicht geschafft ! ausgetauscht in

Ich habe es noch nicht geschafft - das hilft gepaart mit Humor immer und dann kann ich mich im richtigen Moment mit Freude weiterentwickeln.

Erleichtert bin ich auch immer, wenn mein Sohn sagt: Das ist nicht zu machen- dann mache ich den Indianertanz nochmal, weil ich  zwar mit Mühe nichts erreicht habe- allerdings ja auch nichts erreichen konnte.

Für mein Selbstgespräch ist das ein großer Unterschied.

Ich wünsche dir gute Selbstgespräche, weil ja das Meckern, das weißt du selber, nicht hilft

VIEL HUMOR und eine gute Woche

Sylvia

 

 

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Lass es wachsen!

Kaputt und zufrieden nach getaner Arbeit – Herrlich! Ich kenne dieses Gefühl, wenn ich mal einen ganzen Tag im Garten war. Etwas mit den Händen schaffen und am Ende ein Ergebnis sehen.

Das ist für mich etwas völlig anderes als einen Tag im Büro zu verbringen. Klar, auch da schaffe ich etwas und sehe ein Ergebnis, aber irgendwie ist es doch nicht zu vergleichen.

Für mich ist es der Garten und für jemand Anderen z.B. ein Zimmer selbst tapezieren, malen, etwas bauen, das Auto saugen. Eben etwas mit den Händen tun. Für handwerklich arbeitenden Menschen etwas ganz Normales.

 

Die meisten jungen Menschen wollen heute nicht mehr ins Handwerk. Immer mehr Gymnasiasten und Studenten, die das Ziel haben im Büro zu arbeiten. Dabei tut es so gut mit den Händen etwas zu schaffen! Oder?

Wenn nicht beruflich, dann doch in der Freizeit? Malen, Schrauben, Basteln, Gärtnern, Modellieren, tut gut.

Es ist sogar gut für das Gehirn und die Psyche, dass weiß man mittlerweile. Glückshormone werden ausgeschüttet und Stress abgebaut. Voraussetzung ist natürlich, dass du Spaß dabei hast!

Kein Wunder, dass die Baumärkte im Moment so gut besucht sind. Für viele ist jetzt Zeit, um etwas mit den Händen zu machen. Top!

Was ist mit dir? Geht es dir auch so? Ich gehe nächste Woche jedenfalls wieder in den Garten. Mal sehen was es schon zu ernten gibt. Für mich Ermutigung pur, für Gehirn und Hände J

 

 

 Susanne

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