Unser Ermutigungs-Blog

Hier schreiben wir regelmäßig über Themen die uns bewegen und eng mit der Ermutigung verbunden sind. Wir freuen uns, wenn auch Du hier den einen oder anderen Gedanken mitdenken kannst, Anregungen bekommst und Dich ermutigt fühlst das Gute in den Vordergrund zu stellen.


WO IST?

 Wo ist?

 

In jeder Familie gibt es so einen Satz, den jedes Familienmitglied kennt.

Diesen Satz gibt es in zwei Varianten: der eine Satz ist negativ- der andere positiv.

Ist dir beim Lesen schon eingefallen, wie die Sätze in deiner Familie heißen?

Bei uns heißt der eine: WO IST?

Also, wenn in Eile was gesucht wird, dann endet das Suchen zeitnah mit dem Satz: WO IST- immer in der Hoffnung, dass der andere weiß, wo sich das Ding befindet.

Bei entspannter guter Laune ist die Antwort dann: guck mal da und da.

Wenn ich allerdings selber keine Zeit und auch keine Lust habe den Dingen, die mein Gegenüber braucht hinterher zu suchen, dann rolle ich mit den Augen, wenn ich merke, in meinem Umfeld ist jemand auf der Pirsch nach etwas.

Dann sage ich: Na, kommt gleich ein WO IST?

Dieser Satz begleitet mich schon so lange und ich arbeite daran, da mehr Gelassenheit zu erreichen. Jetzt wo ich das schreibe, lächelt es in mir- genau: SOO schlimm ist der Satz ja wirklich nicht.

Ein positiver Satz in unserer Familie ist: Keine Reste- das war mir nicht bewusst, doch einer meiner Söhne sagte es mir unlängst: wir schmeißen auch heute wenig weg, denn bei uns galt immer- keine Reste. Schön, wenn das so für uns war und heute noch ist, denn es stimmt: das brauchen wir noch auf.

Also sei bewusst und schaue, welche Sätze dich schon im Umfeld und Äußeren prägen oder deinen Alltag prägen und vor allem dich prägen.

Dann mag ich die Idee des Satzes für dich einmal von einer anderen Seite beleuchten-

Wie heisst der Satz, dass du gut durch´s Leben kommst?

  • Egal, was passiert, es gibt immer eine Lösung?
  • Irgendeinen Weg gibt es immer?
  • Aufgeben kommt auf keinen Fall in Frage?
  • Kleine Pause und es geht weiter?
  • Ja, und dann geht es wieder bergauf?

 

 

 

 

Ich möchte dich einladen deinen Satz mal zu finden, damit er dich durch die kommende Woche begleitet und stärkt.

Ich wünsche dir eine gute Woche

 

Sylvia 

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Los! Verändere dich, weil ich keinen Bock dazu habe!

Ganz ehrlich! Mit dieser Person kann man nicht klar kommen! Das sagen auch die Anderen…, wenn die so weiter macht und nichts ändert, dann muss sie sich nicht wundern!

 

Schon mal gesagt? Schon mal gehört?

 

Stress mit jemanden kann dich um den Verstand bringen und umso dichter du mit der Person zu tun hast, umso stressiger wird es. Kopfkino kostenlos in reiner Horrorvision.

 

Ich habe da auch nicht die Patentlösung, aber eines weiß ich: Ich kann die Person nicht ändern.

Alexas_ Fotos auf Pixabay

 

Ich kann immer nur für mich sorgen. Tut mir der Kontakt gut? Muss ich den Kontakt halten?

Kann ich die Person aus einem anderen Blickwinkel betrachten?

 

Im Encouraging Training lernen wir, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten reagiert, aber nicht jeder hat die gleichen Möglichkeiten. Wie würden wir reagieren, wenn wir diese Person wären mit deren Möglichkeiten? Vielleicht genauso…

 

Also sorge für dich! Was kannst du anders machen und wer weiß?.... vielleicht ändert sich dann auch das Verhalten der anderen Person, wenn du den Anfang machst und  dich veränderst.

 

Eine gute Portion Mut zur Veränderung wünsche ich dir und auch mir – selbst Trainer lernen nie aus J und ich danke auf diesem Wege allen Menschen, die mich im letzten halben Jahr dabei unterstützt haben!

 

 

 

Susanne

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Sind so kleine Hände

Sind so kleine Hände

Gestern waren wir mit unseren kleinen Enkeln im Schwimmbad. Es war wundervoll.

Beide mit Schwimmflügelchen ausgestattet und bester Laune planschten wir und paddelten im Wasser herum. Ein bischen Frosch haben wir geübt….

Dann ging es zum Duschen und ruckizuck war die kleine Bande geduscht und wieder angezogen.

Oma, ich brauche noch  meinen Mario- unser Enkel spielt für sein Leben gerne mit den Minimariofiguren- ja, Liebling, den habe ich in der Tasche-wenn wir im Auto sind…

Ja, abwarten muss auch gelernt werden.

Im Auto saßen nun beide und knabberten an Bananen und Äpfeln. Die Hände waren voll.

Aber für Mario war natürlich noch ein Platz in der kleinen Hand.

 

Als wir um die nächste Kurve fuhren, machte sich die Brotdose selbstständig und landete im Fußraum.

Oma, meine Brotdose??

Natürlich sind wir angehalten, inzwischen sind wir ja mit mehr Geduld und Zeit ausgestattet als zu Zeiten unserer Kinder, und schnell war die Dose wieder in der Hand.

Schatzi, ich nehme mal deinen Mario, dann hast du die Hände frei zum Essen festhalten, wenn du fertig bist, dann gebe ich ihn rüber.

Guter Deal, Zu Ende gefuttert wechselte das Figürchen dann wieder nach hinten zurück.

Sind so kleine Hände, die das Leben und die Möglichkeiten erst erfassen lernen müssen.

Sind so kleine Hände und Köpfe, die dankbar nach Möglichkeiten des Verstehens greifen und die zweite Chance brauchen, wenn es beim ersten Mal schief geht.

Sind so kleine Hände, die vertrauensvoll den Austausch abwarten, um dann das Spielzeug wieder zu bekommen.

Sind so kleine Hände und Arme, die dankbar umarmen und Kuscheleinheiten verteilen aus Freude an der Zuverlässigkeit.

Was geben wir den Kindern von Heute an die Hand?

Denkt mal was ist es? Die Kinder von Heute sind leben oft zwischen zwei Extremen:

VERWÖHNT oder VERNACHLÄSSIGT.

Ein goldener Mittelweg wäre das Richtige: denn es sind so kleine Menschen, die wachsen wollen und müssen und wie Janus  Koschak zu sagen pflegt:

Haben wir Respekt vor der schweren Aufgabe des Wachsens.

Erfüllt die Bedürfnisse der kleinen Wesen, dann geht alles gut.

Geniest die Zeit mit euren Kindern und Enkeln und vermittelt ihnen Werte, die im Leben eine Unterstützung sind und begleitet sie auf ihrem Weg.

Liebe Grüße

Sylvia

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