Schönheit des Augenblicks

Die Schönheit des Augenblicks

Was kannst du heute für dich Gutes tun?

Genieße die Schönheit des Augenblicks:

Die Sonne scheint- die Natur erwacht, es fängt an zu grünen und zu blühen- du kannst aufstehen und bist gesund-ein Dach über dem Kopf und ein gefüllter Kühlschrank.

Es ist egal, was du für Gedanken in deinem Kopf kreierst:

Wichtig ist, dass du die Gedanken in eine positive, für dich bereichernde Richtung lenkst.

Sei dankbar!

Das ist heute in aller Munde und wer es probiert hat, die Dinge zu bemerken- ja, ich schreibe bemerken, denn sie sind ja da- für die eine Dankbarkeit im Herz und Hirn wachsen kann, dem geht gleich schon mal doppelt so gut.

Ich habe für meinen Enkel ein Tandemfahrrad gekauft. Nach anfänglichem Zögern kletterte er auf das Gefährt und schon radelte der Opa mit ihm die Straße auf und ab. Das Strahlen, das aus allen Fasern dieses kleinen Menschen in die Welt schien, überdeckte Wolken des Winterwetters und schien durch die ganze Siedlung.

Freude pur- dieses Bild habe ich in mir verankert und es erhellt mich, wenn ich merke: auf meiner Gedankenautobahn sind noch Schnellspuren von Grübelei.

Das wünsche ich Euch: Demut und Dankbarkeit für die Schönheit des Augenblicks.

Falls du eine Schaufel brauchst, um Schönheit und Dankbarkeit auszugraben- Schaufeln sind vorhanden!

Ich wünsche euch einen sonnigen Sonntag und Bilder in Euch, die euer Leben erhellen.

Herzlich

 

Sylvia

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Kommentare: 1
  • #1

    Ursula Ulli (Sonntag, 05 April 2020 18:43)

    Ganz viele Erinnerungen an solche wohltuenden Momente kommen in letzter Zeit, gerade in dieser "Krise", hoch. - Eines ganz besonders, ich nähte, als 17 jährige (bin ich schon wieder - na gut Zahlendreher) meiner damals knapp 2 jährigen Schwester einen Einkaufsbeutel. Schwarz, mit roten Rosen. Ich hielt ihn zunächst hinterm Rücken versteckt und die Kleine sah mich erwartungsvoll an. Sie liebte natürlich Überraschungen, als ich ihr den Beute hinhielt, wurde sie ärgerlich, ja - richtig wütend. Sie hatte etwas Süßes erwartet. Sie riss mir das Geschenk aus der Hand und warf es mit aller Kraft vor meine Füße. - Ich hob das Beutelchen auf und ging raus in den Flur, dort sah ich in das Gesicht meiner 11 jährigen Schwester (einem Downsyndromkind), sie hatte die Szene mitbekommen und ich tat ihr sehr leid. Sie hatte Tränen in den Augen. Ich nahm sie schnell in den Arm und fragte sie, ob sie die kleine Tasche haben möchte. Ihren Blick, freudig und total glücklich, werde ich nie vergessen. Sie lief sofort zu den Eltern und war einfach aus dem Häuschen. Die Erinnerung daran tut gut - aber auch immer noch weh, denn sie starb weinige Wochen später. Ihre Freude bleibt mir für immer im Herzen.