Zeitgemäß-ich will ermutigen

Zeitgemäß- ich weiß eines genau: ich will ermutigen

Da habe ich mir vorgenommen einen Blog für euch zu schreiben, der sehr zeitgemäß ist.

Ich informiere mich in den Medien, was heute gerade am Puls der Zeit aktuell ist:

Einsamkeit- das ist wohl das Thema

Klimaschutzdemos- auch ganz hoch im Kurs

Kinderthemen: nur noch 63 % der Schüler gehen zu Fuß zur Schule- obwohl es 90 % sein könnten

Betreuungssituation der Senioren

Lehrermangel

Meine Liste füllt sich und es fällt mir schwer mich zu entscheiden, denn alle diese Themen sind aktuell, wichtig und – mit viel Konfliktpotential geladen.

Verfolge ich die Diskussionen um jedes einzelne, so scheint es als wenn es nur schwarz oder weiß gibt. Kampf gegen einander in Konfrontation, als wenn es die anderen, auf der anderen Seite und ihre Meinung gar nicht gibt und ich sie respektlos und wenig gleichwertig wahrnehmen kann.

Was ist also das Thema, das zeitgemäß ist?

Ich weiß das für mich und ich will und kann mich da für die Leserschaft nicht festlegen. Das ist mir eindeutig zu anstrengend da zu urteilen was es nun werden müsste.....

 Und alle Berichte negativ, wo komme ich denn dahin, wenn ich mich vertiefe?

Bin ich nicht so wach unterwegs, dann merke ich, es breitet sich schlechte Laune aus, meine Gedanken ziehen mich runter und ich fühle mich machtlos, da etwas zu bewirken.

Glücklicherweise habe ich gelernt das Gute zu sehen- eine unserer ermutigenden Qualitäten.

Super- die Jugendlichen bewegen sich- Fridays- sie werden wach und engagieren sich.

Kinderthemen- immer mehr Eltern nehmen die Ermutigung an und erfahren für sich: so wie du bist- bist du gut genug. Du tust zu jeder Zeit das Beste!

So kann ich nun seitenweise weiter denken- wenn ich es will!

Ich, ja ich will meinen Fokus verändern- nicht rosarote Brille- realitätsbezogen darf mein Weg schon sein- sondern ermutigend und gute Nachrichten verbreitend.

Was kann ich tun?

Viel- so viel wie ich mir bewusst mache und dann ist auch klar: das kleinste Schräubchen im Getriebe hat so viel zu geben:

Nicht zum anderen sehen, was er oder sie  nicht tut, sondern bei mir schauen, was ist mir möglich.

Mehr Radeln, wenn es passt- keine Haarfarbe in die Umwelt- Jogurt nur noch aus dem Glas- Getränke aus Glasflaschen u.v.m..

Gelingt mir das immer? Nein, aber immer öfter und dann kommt der noch wichtigere Part:

Gutes in die Welt bringen in meinen Gedanken und meinem Tun.

Da fühlt sich jemand vielleicht weniger einsam, weil ich freundlich gegrüßt habe!

Zu banal das Beispiel?

 Probiere es aus.

Urteile erst, wenn du die ermutigenden Qualitäten geprüft und ausprobiert hast.

Dir eine gute Zeit.

Sylvia

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Ursula Ulli (Sonntag, 22 September 2019 14:37)

    Meine ziemlich gute Freundin, sie ist 5 und ihr Mann 10 Jahre älter as ich, schimpfte völlig außer sich: "Das verzeihe ich meinem Mann nicht, er hat unser Auto kaputt gefahren, wo wir so schon kaum Geld haben." - So kannte ich sie gar nicht. Sondern nur als besonders liebevolle Frau, ganz besonders ihrem Mann gegenüber. "Ist ER heil geblieben," fragte ich. "Schon, aber das wir jetzt kein Auto mehr haben....das macht mich sowas von fertig!" Ein Auffahrunfall, dem Vordermann war ein Reifen geplatzt, erzählte sie. Wir standen um 22 Uhr im Dunkeln vorm Gemeindehaus, ich ließ sie sich erst mal richtig Luft machen. Dann nahm ich sie fest in die Arme. "So - jetzt gehst du nach Hause und nimmst IHN in den Arm, lass ihn wissen, er ist wichtiger als das Auto. Er hat den Unfall sicher nicht mit Absicht gemacht. Jammern macht da alles nur noch schlimmer. Gemeinsam findet ihr beide sicher einen Weg, wie es jetzt weitergeht. Schimpfen und nicht Verzeihen macht euch beide nur krank." --- Dann fuhr sie mit dem Rad in Richtung Heimat und ich zu mir nach Hause. - Nun haben einige meiner Bekannten beim anrufen - Nummer UNBEKANNT- zu stehen. 3 - 4 mal sah ich, da hat jemand mich nicht erreicht. Am Sonntag darauf sah ich meine Freundin beim Chorauftritt wieder. "Danke - " sagte sie gleich zur Begrüßung, "ich hab versucht dich anzurufen, weil ich so froh bin, dass du mir den Kopf gewaschen hast. Jetzt sehe ich auch wieder klarer und Hilfe haben wir auch bekommen. Von unserer Tochter, weil wir ja auch immer für sie da sind." - Die verbissenen Gesichtszüge sind verschwunden, sie standen ihr auch nicht. Bin ich froh!