Da mache ich nicht mit!

Heute ist Volkstrauertag  und durch ein Politik Projekt meiner Tochter begleiten wir sie zu einer Gedenkfeier in die örtliche Kapelle.

 

Natürlich gehört die Kranzniederlegung zum Abschluss dazu und spontan bekamen mein Mann und ich ein Kärtchen und eine Rose in die Hand gedrückt mit der Bitte die Karte laut vorzulesen und die Blume dann zum Kranz zu legen.

 

Ich schaue mir meine Karte an und der Text darauf lautet:

 

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

 

Meine Gedanken schweifen ab und ich frage mich, wieviel Mut es wohl gekostet hat nicht mit der Masse zu schwimmen. Seinen Überzeugungen zu folgen, zu hinterfragen und dann auch zu handeln.

 

Viele mutige Menschen haben damals mit dem Tod dafür bezahlt. Dabei sind genau diese Menschen so wichtig! Die nicht alles kommentarlos hinnehmen, die hinterfragen und für ihre Überzeugungen eintreten. Das erfordert Mut!

 

Immer wieder, wenn ich für ein Ermutigungstraining werbe höre ich: „Sowas muss ich nicht trainieren, mutig bin ich.“ Ist das so? Frage dich mal wie oft du mit dem Strom schwimmst? Nicht hinterfragst.Schließlich machen „das“(was auch immer) ja alle so.

 

Mutig sein und für den Frieden eintreten, das kannst du lernen. Fange im Kleinen damit an. Wie mutig stehst du hinter dir selber? Akzeptierst du deine Unvollkommenheit und trägst trotzdem bei, bringst dich ein, sagst was du denkst? Ziehst dich raus, wenn z.B. in einer Gruppe mal wieder nur gejammert und gelästert wird?

 

Das ist halt so, das sind nunmal die Themen! – Sagst du vielleicht?

 

Und? Muss es deswegen gut sein?

 

Sei mutig und wenn du dafür Gleichgesinnte suchst, dann melde dich für ein Encouraging Training an!

 

Wir freuen uns über jeden der mutig ist und etwas positiv verändern will!

 

Eine gute Woche mit mutigem Einsatz wünscht dir

 

Susanne

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